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Sex im Alter – habt ihr denn nichts anderes im Sinn

Ist schon komisch, in unserem „alten“ Senioren Internetz Magazin muß irgendein Artikel  mit dem Thema Sex im Alter gewesen sein. Denn auch jetzt beim neuen Blog stehen komischerweise diese Suchbegriffe bei uns ganz oben. Ich glaube fast, das es sich um den hier gleich folgenden Artikel handelt, den wir damals veröffentlicht haben. Damit also all die Suchenden nun bei uns nicht auf einer leeren Seite landen und enttäuscht z.B. Hand an sich legen, „drucken“ wir die unten stehenden Tipps einer Unternehmensmeldung nochmal ab. Mehr aber auch nicht. Wir reden hier nicht über Sex, wir machen´s einfach noch  😉

Kampf der Intimprobleme mit Hormonen
Damit die Liebe im Alltag nicht zu kurz kommt, planen viele langjährige Paare einen Abend zu zweit. Gutes Essen, leise Musik und anregende Gespräche wecken die Lust auf mehr. Doch im Bett kommt nicht selten die Ernüchterung. Scheidentrockenheit und Schmerzen beim Intimverkehr lassen mindestens bei jeder vierten deutschen Frau nach der Menopause die erotische Stimmung auf den Nullpunkt sinken. Damit ist Frust programmiert. Weil Betroffene sich nicht trauen, ihrem Partner den Grund für ihre plötzliche sexuelle Unlust zu erklären, kommt es oft zu Missverständnissen und Konflikten in der Partnerschaft.

Hormonmangel verursacht Schmerzen
Ursache für wiederkehrende Infekte, Reizzustände, Entzündungen und Schmerzen ist häufig ein Hormonmangel. Im gesamten Urogenitaltrakt – Scheide, Harnwege, Blase und umliegendes Gewebe – verfügt die Haut über Östrogenrezeptoren. Nimmt nun die Hormonproduktion in den Wechseljahren ab, wird die Scheidenhaut dünner, unelastischer und empfindlicher. Zwar bildet sich in der Scheide normalerweise ausreichend Feuchtigkeit, die eine gute Gleitfähigkeit ermöglicht.

Wird die Vagina durch den Mangel an Östrogenen aber trocken, kann die Haut leicht einreißen und sich entzünden (Informationen unter www.hormontherapie-wechseljahre.de). Jegliche Reibung führt dann zu Brennen und Schmerzen. Auch das natürlich saure Scheidenmilieu, das vor Infektionen schützt, kommt aus dem Gleichgewicht. Dadurch können sich Keime im Urogenitalbereich ausbreiten und Infektionen verursachen.

Dauertherapie statt „Kur“
Mit einer lokalen Östrogenbehandlung lässt sich den unliebsamen Beschwerden begegnen. Bewährt und sicher ist die lokale Anwendung des körpereigenen Östrogens Estriol – etwa in Form von Creme oder Vaginalzäpfchen wie Oekolp. Allerdings ist die lokale Östrioltherapie nicht als zeitlich begrenzte „Kur“ zu verstehen. Nur eine konsequente Langzeittherapie ist bei den genannten Symptomen in der Postmenopause ein Garant für vaginale Gesundheit.

Text/ Foto: djd

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