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Großer schwarzer Vogel – Lieder und Texte von Ludwig Hirsch

Klar, wir waren früher eher „Rocker“ – und sind es heute auch noch irgendwie. Aber „Der Große Schwarze Vogel“ von Ludwig Hirsch gehörte aber in „sentimentalen“ Stunden und nach einigen Bierchen zuviel ebenfalls zum musikalischen Repertoire des jeweiligen Abends. Und weitere Lieder dieses beeindruckenden Liedermachers.
Und nun gibt es ein neues Buch, bzw. eine Neuauflage  von Ludwig Hirsch  seinen gesammelten Werken.

„Da steh’n wir jetzt am Stammersdorfer Friedhof …“ – die Geschichte des singenden Geschichtenerzählers Ludwig Hirsch begann vor über 30 Jahren, als er in seinen „Dunkelgrauen Liedern“ die Omama zu Grabe tragen ließ. Die „Omama“, das war für den damals 32-jährigen Schauspieler, der gerade aus Deutschland in seine Heimatstadt zurückgekehrt war, Sinnbild für den „Vorstadtaltweiberfaschismus“, den Geist des Ewiggestrigen, der ihn in Wien anwehte. Als ihm dieser „Zentralfriedhofsmief“ die Kehle zuzuschnüren drohte, da holte er die alte Gitarre aus seinen Teenager-Jahren hervor und fing an, Lieder zu schreiben: „Ich hab mir gesagt, ich muss mich wehren.

Ich muss noch dunkelgrauer sein als diese Stadt.“ Und so war es dann auch. Die „Dunkelgrauen Lieder“ machten Ludwig Hirsch über Nacht berühmt. Es folgten „Komm, großer schwarzer Vogel“ und viele Alben mehr. Dieser Band gibt einen Querschnitt aus bekannten und unbekannten Texten wieder, ergänzt durch einprägsame Bilder.

Wie an einer Perlenschnur reihen sich skurrile, zärtliche, makabre und witzige Szenen aneinander und zeigen Hirsch nicht nur als Meister des schwarzen Humors, sondern auch als „Traumerzähler“ von ganz eigentümlicher, melancholischer Poesie.

Mit „Dunkelgrauen Liedern“ ist Ludwig Hirsch berühmt geworden. In diesen bekannten und unbekannten Texten aus seinem bisherigen Schaffen entfaltet sich die unverwechselbare Atmosphäre aus Innigkeit, Todessehnsucht, Witz und Melancholie, die auch seine Konzerte prägt.

Ludwig Hirsch, geb. 1946 in der Steiermark, aufgewachsen in Wien. Grafik-Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, danach Schauspielschule Krauss. Debüt 1973 im Stadttheater Regensburg. 1975–1979 Ensemblemitglied am Wiener „Theater in der Josefstadt“. 1978 Beginn der Karriere als Liedermacher unter der Leitung seines Entdeckers Karl Scheibmaier, aber auch Interpret klassischen Wiener Liedgutes.

Bereits das erste Album, „Dunkelgraue Lieder“, war ein durchschlagender Erfolg. 1991/92 folgte die viel bejubelte Gottlieb-Tournee. Hirsch bewährte sich aber auch als Schauspieler in zahlreichen Theater-, Fernseh- und Filmrollen und als Moderator der Ö3-Radiosendung „Siesta“. Er ist mit der Schauspielerin Cornelia Köndgen verheiratet, mit der er einen Sohn hat.

Ludwig Hirsch
„Ich weiß es nicht, wohin die Engel fliegen …“
Lieder und Texte
ISBN: 978-3-902406-78-1
Format: 13,4 x 21,5 cm, ca. 200 Seiten
gebunden mit SU, illustriert (s/w)
ca. € 19,90 sFr 34.90

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Seifert Verlag

http://www.ludwighirsch.at

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