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Frauen im Nationalsozialismus – Opfer oder Täterinnen?

Waren Frauen Opfer oder Täterinnen des NS-Systems? Mit dieser Frage setzt sich die bundesdeutsche Frauenforschung seit Beginn der 1970er Jahre im Rahmen der allgemeinen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit kontrovers auseinander.

Losgelöst von den Generalisierungen der Debatte wurden in einem Seminar an der Leibniz Universität Hannover die verschiedenen Wirkungsbereiche von Frauen auf Handlungsspielräume und grenzen untersucht, um dem „Wie“ und dem „Warum“ weiblicher Aktion und Reaktion im Nationalsozialismus näher zu kommen.

Auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem wird die Historikerin Merit Petersen am Donnerstag, 16. September 2010, 19.00 Uhr, Haus der Region, Raum N001, Eingang Hildesheimer Str. 18, Hannover die „Opfer-“ und „Täterinnenthesen“ beleuchten und sich mit der Frage beschäftigen, ob diese Dualität der tatsächlich gelebten weiblichen Rollenvielfalt gerecht wird.

Der Eintritt ist frei.

Merit Petersen, M.A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Niedersächsischen Forschungskolleg „Nationalsozialistische ‚Volksgemeinschaft‘? Konstruktion, gesellschaftliche Wirkungsmacht und Erinnerung vor Ort“ an der Leibniz Universität Hannover.

lifepr.de

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