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Vorgestellt – Der neue VW Jetta – Foto und im Video

Die Amerikaner schätzen den VW Jetta als sichere Sportlimousine mit „German Engineering“. Er ist in den USA das erfolgreichste Auto aller europäischen Hersteller. Der im Juni erstmals mitten auf dem New Yorker Times Square präsentierten neue Jetta soll an den Erfolg seiner Vorgänger anschließen, von denen bislang mehr als 9,6 Millionen Stück gebaut wurden.

Wird die Stufenheck-Limousine den US-Erfolg auf Europa übertragen können? Das Potential dazu soll der 4,64 Meter lange Jetta haben. „Nie zuvor war ein Jetta sportlicher, nie zuvor effizienter und nie zuvor größer“, sagte Dr. Ulrich Hackenberg, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen und verantwortlich für die Technische Entwicklung, während der Europa-Premiere des neuen Jetta in München. Vorbei ist die Zeit, als diese Limousine vom Golf abgeleitet wurde. Der neue Jetta steht auf eigenen Rädern. Insgesamt wirkt der neue Jetta hochwertiger und in der Europa-Version soll die Limousine für einen dynamischen Auftritt sorgen.

Professor Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, sagte in München: „Wir haben die Technik und das Design des Jetta komplett neu abgestimmt. Damit unsere Nr. 1 aus Amerika künftig auch bei uns ihre Position ausbaut. Zu Preisen ab 20.900 Euro bieten wir mit dem Jetta ein Fahrzeug an, das die Limousinen der Kompaktklasse um eine neue Qualitätsdimension bereichert.“ Den neuen Jetta wird es in den Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline sowie wahlweise mit vier Benzin- und zwei Dieselmotoren geben. Neben dem Touareg wird der neue Jetta das zweite VW-Modell mit Hybridantrieb sein, „dass im nächsten Jahr auf den amerikanischen Markt wie auch in Europa angeboten wird“, wie Dr. Hackenberg im Gespräch bestätigt.

Im Gegensatz zum Vorgänger ist der neue Jetta geräumiger. Er schließt so die Lücke zwischen dem kompakten Golf (4,20 Meter Länge) und dem neuen 4,77 Meter großen Passat. Bei den Motoren greift auch der Jetta auf die bewährten Aggregate des Konzerns zurück. Der kleinste Motoren, der 1.6 TDI (105 PS / 77 kW), glänzt mit einem niedrigem Verbrauch. In der BlueMotion Technology-Version soll der Common-Rail-Turbodiesel nur 4,2 Liter auf 100 km (analog 109 g/km CO2) verbrauchen. Auch der Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung, der 1.2 TSI (105 PS / 77 kW), begnügt sich mit 5,3 Liter auf 100 km (analog 123 g/km CO2). Der Jetta 1.2 TSI ist immerhin 190 km/h schnell.

Der Jetta 1.2 TSI kostet in der Trendline-Version 20.900 Euro. Beim Jetta mit dem 1.6 TDI Trendline beginnt die Preisliste mit 23.075 Euro. Die weiteren Leistungsstufen: ein TDI mit 140 kW / 103 kW und drei TSI mit 122 PS / 90 kW, 160 PS / 118 kW und 200 PS / 147 kW. Somit wird der Jetta ausschließlich von modernen Direkteinspritzern mit Aufladung angeboten. Alle Motoren bis auf den kleinen TSI (105 PS / 77 kW) können mit dem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert werden. Beim Thema Sicherheit überzeugt der neue Jetta mit sechs Airbags, fünf crashoptimierte Kopfstützen (vorn Anti-Whiplash als Schleudertrauma-Schutz), Tagfahrlicht, Gurtschlosserkennung, Warnblinkautomatik bei einer Vollbremsung, Berganfahrassistent sowie ABS mit Bremsassistent und ESP.

VW bietet mit dem neuen Jetta eine harmonisch gezeichnete Stufenheck-Limousine, die das biedere Blechkleid der Vergangenheit abgelegt hat. Die optischen und technischen Voraussetzungen sind überzeugend, damit der neue Jetta auch in Deutschland ein gefragtes VW-Modell werden könnte. (dpp)

Angekommen in Europa: In der Münchener Allianz Arena wurde der Jetta den Journalisten präsentiert.
Foto: UnitedPictures/dpp

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