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Brauchtum – Kirschzweige schneiden zum Barbaratag

Wer sich Glück und Freude für 2011 sichern will und Weihnachten Blüten in der Wohnung haben möchte, sollte am 4. Dezember, dem Barbaratag, „vorsorgen“. Seit Jahrhunderten ist es an diesem Datum Brauch, einen Kirschzweig zu schneiden. Danach legt man ihn über Nacht in lauwarmes Wasser, am nächsten Tag kommt er in die Vase. Das Blumenwasser sollte täglich gewechselt werden. Meist blühen die Zweige dann an Weihnachten und verheißen alles Gute für das neue Jahr.

Mit der Aktion eines Süßwarenherstellers werden SOS-Kinderdörfer unterstützt
Mon Chéri möchte den Zauber des Barbaratages auch in diesem Jahr wieder aufleben lassen und verschenkt am 4. Dezember Kirschzweige und Pralinen in 20 deutschen Städten. Das freut nicht nur die Passanten, die Aktion kommt auch einem guten Zweck zugute: Für jeden Zweig, der verteilt wird, spendet Mon Chéri einen Euro an SOS-Kinderdorf Deutschland.

Der Brauch des Kirschzweigs beruht auf der Legende der heiligen Barbara, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt und gefangen genommen wurde. Bei der Flucht verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid, den sie in ein Gefäß mit Wasser stellte und mit Hingabe pflegte. 20 Tage später, an Heiligabend, begann der Zweig zu blühen und erfüllte Barbara in ihrer Gefangenschaft mit Freude und Zuversicht. Seither gilt das Verschenken von Kirschzweigen anlässlich des Barbaratags als Symbol für Glück.

Am 4. Dezember ist Barbaratag. Traditionell werden an diesem Datum Kirschzweige verschenkt und in eine Vase mit Wasser gestellt. Blühen die Zweige an Heiligabend, verheißt dies Glück und Freude für das neue Jahr.

Text / Foto: djd/Mon Chéri

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