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Borken – Den Grünen Star früh erkennen

Wer unter der Augenerkrankung Glaukom, auch Grüner Star genannt, leidet, merkt das zunächst kaum. „Äußerlich zeigt das Auge keine Veränderungen und der Patient sieht zunächst auch nicht schlechter“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Gesundheit beim Kreis Borken, Dr. Gerhard Ettlinger. Auf Dauer kann die Krankheit jedoch zu schweren Sehschäden und sogar zur Erblindung führen. „Ab dem 40. Lebensjahr sollte man deshalb regelmäßig zur Früherkennung einen Augenarzt aufsuchen“, empfiehlt der Mediziner.

Unter einem Glaukom versteht man eine Augenerkrankung, bei denen der Sehnerv langsam und unwiederbringlich geschädigt wird. Auf Dauer kommt es zu Gesichtsfeldausfällen. Im Randbereich fallen sie zunächst kaum auf. Wenn sich aber im fortgeschrittenen Stadium die „blinden Flecken“ ausdehnen, rückt die Krankheit ins Bewusstsein der Betroffenen.

Ein wichtiger Risikofaktor ist ein erhöhter Augeninnendruck, der in Deutschland bei etwa drei Millionen Menschen vorkommt. Rund 800.000 Menschen sind nach Angaben des Deutschen Grünen Kreuzes am Glaukom erkrankt, bei etwa 50.000 von ihnen sind nur noch kleine Reste des Sehvermögens vorhanden. Jahr für Jahr erblinden in Deutschland rund 2000 Menschen wegen eines Glaukoms. Mit steigendem Alter nimmt das Risiko, zu erkranken, zu. In der Regel wird ein Glaukom mit verschreibungspflichtigen Augentropfen behandelt, die den Augeninnendruck senken. Je nach Befund kommen auch Laserbehandlungen und Operationen in Betracht.

Das Deutsche Grüne Kreuz hat ein Glaukom-Beratungstelefon eingerichtet. Immer mittwochs zwischen 13 und 15 Uhr steht eine Augenärztin unter der Telefonnummer 0800/0112118 kostenlos für Anfragen zur Verfügung.

Pressekontakt: Kreis Borken
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