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Ausgezeichnete Seniorenarbeit – Bocholt erhält in Berlin Urkunde

Das Engagement älterer Mitbürger wird in Bocholt groß geschrieben und erfolgreich durch verschiedene Projekte und Initiativen gefördert. In dieser Woche wurde die Stadt – mit weiteren Kommunen aus ganz Deutschland – deshalb vom parlamentarischen Staatssekretär Hermann Kues in Berlin für ihre vorbildliche Seniorenarbeit ausgezeichnet. Jutta Ehlting, Leiterin des Seniorenbüros, nahm die Urkunde entgegen.

Bürgermeister Peter Nebelo freute sich: „Ich bin stolz darauf, wie positiv sich die Seniorenarbeit in Bocholt entwickelt. Wir haben im Laufe der Jahre ein funktionierendes, stetig wachsendes Netzwerk von Institutionen, sozialen Trägern und Ehrenamtlern aufgebaut. Die Richtung stimmt. Mein Dank gilt besonders dem Seniorenbeirat und allen Freiwilligen in diesem Bereich. Sie stärken durch ihr Engagement das Leben in unserer Stadt.“

Seit dem Jahr 2008 entstanden deutschlandweit im Rahmen des Programms „Aktiv im Alter“ rund 1.500 Projektideen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, würdigte dieses Engagement: „In unserer Gesellschaft stecken enorme Kräfte. So auch die Zeit und die Bereitschaft der älteren Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen und sich zu engagieren. Unsere Gesellschaft profitiert von dem Wissen und der Erfahrung der älteren Generation. Es ist deshalb ein großer Erfolg, dass wir mit „Aktiv im Alter“ deutschlandweit über 3.700 ältere Menschen erreicht haben, die sich nun in ihrer Kommune aktiv einbringen.“

Die 175 Kommunen des Programms „Aktiv im Alter“ haben die Bedürfnisse älterer Menschen mit Hilfe lokaler Bürgerforen unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben“ systematisch ermittelt. Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse haben die Kommunen gemeinsam mit den älteren Bürgern nachhaltige Strukturen für ein aktives Alter geschaffen.

In Bocholt beispielsweise wurden durch den Seniorenbeirat in den Stadtteilen Ortsbesichtigungen durchgeführt mit Fokus auf einer seniorengerechten Gestaltung. In Stadtteilkonferenzen konnten sich ältere Bürger zu Wort melden, auf Missstände hinweisen oder Verbesserungsvorschläge machen. Die Ergebnisse fließen in künftige Planungen ein.

„In Bocholt wollen wir ein lebendiges Miteinander der Generationen. Dank des Projekts „Aktiv im Alter“ konnten wir einen weiteren Baustein umsetzen. Ich bin zuversichtlich, dass sich das Programm nachhaltig in unserer Stadt auswirken wird“, so Jutta Ehlting.


Hintergrundinfos zum Programm „Aktiv im Alter“:

Im Jahr 2008 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Programm Aktiv im Alter ins Leben gerufen. Ziel des Programms war es, in den Kommunen bessere Rahmenbedingungen für das Engagement von Senioren zu schaffen und älteren Menschen Möglichkeiten zum Mitgestalten und Mitentscheiden zu geben. In der ersten Ausschreibungsrunde wurden 50 Städte, Gemeinden und Landkreise aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewählt und mit einmalig je 10.000 € gefördert. 2009 wurden 100 weitere Kommunen in das Förderprogramm aufgenommen. Außerdem wurden 20 Kommunen vom Land Nordrhein-Westfalen und zusätzlich fünf Kommunen aus dem Zukunftsfonds der Generali Versicherungen unterstützt.

Weitere Informationen unter www.Aktiv-im-Alter.net

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