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Hartnäckige Irrtümer über Hämorriden

Krankheiten sind beliebte Gesprächsthemen. In der Familie und auch im Bekanntenkreis tauschen sich Frauen wie Männer gern über ihr Wohlbefinden aus. Doch wenn etwas mit der Verdauung nicht stimmt, hüllen sich die meisten in Schweigen. Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, wie beispielsweise Hämorridalleiden, gelten noch immer als Tabu. Dementsprechend halten sich auch über die Entstehung der schmerzhaften Vergrößerungen im Enddarm hartnäckige Irrtümer.

Der Mythos von der Sitzheizung
So ist die Annahme, dass das Sitzen auf kalten Steinen zu Hämorriden führt, ebenso verbreitet wie falsch: Jeder Mensch hat diese Schwellkörper am Afterausgang, die dazu dienen, zusammen mit dem Schließmuskel den Po nach außen abzudichten. Zudem ist Kälte kein Grund dafür, dass sich die Hämorriden vergrößern und Probleme wie Brennen, Nässen oder Entzündungen auftreten. Auch die Vorstellung, dass die Wärme einer Sitzheizung vergrößerte Hämorriden begünstigt, ist verkehrt.

Ebenso wenig fördert ein harter Fahrradsattel die Entstehung. Unter www.posterisan.de gibt es dazu weitere Informationen sowie Tipps. Die Beschwerden werden vielmehr durch Belastungen des Beckenbodens hervorgerufen, wie sie etwa bei Schwangerschaften und Geburten, durch Pressen bei chronischer Verstopfung und das ständige Heben von schweren Lasten entstehen.

Beschwerden vorbeugen
Um abzuklären, ob den Analproblemen ein Hämorridalleiden zugrunde liegt, empfehlen Experten wie Dr. Meike Criswell, einen Proktologen aufzusuchen. Bis zur Untersuchung könnten sich Betroffene mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke helfen. „Liegen akute Beschwerden wie Juckreiz und Schmerzen vor, empfiehlt es sich, Salben wie Posterisan akut zu verwenden“, erklärt die Berliner Apothekerin. „Diese enthalten ein lokal wirksames Schmerzmittel, das die Beschwerden innerhalb weniger Minuten lindert.“

Zur Vorbeugung ist das bewährte Medikament seit kurzem auch als Posterisan protect erhältlich. Die Salben und Zäpfchen enthalten einen eigens entwickelten Hautschutzkomplex, der dem Wiederauftreten akuter Beschwerden vorbeugen kann.

Die Entstehung eines Hämorridalleidens läuft in vier Stadien ab. Dabei gilt: Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto besser. Leichte Beschwerden der Stadien eins und zwei können erfolgreich mit schmerzlindernden Salben oder Zäpfchen behandelt werden. Ist das Grundleiden jedoch zu weit fortgeschritten (Stadien drei und vier), kann es nur noch durch Abbinden oder eine Operation behoben werden. Bei Patienten, die zur Bildung vergrößerter Hämorriden neigen, kann die vorbeugende Anwendung eines neuen Hautschutzkomplexes die beschwerdefreie Zeit verlängern.

Text: djd
Schluss mit der Lethargie – wenn die Tage länger werden, wächst bei vielen Menschen der Bewegungsdrang.
Foto: djd/Posterisan

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