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Weltpremiere – der elektrischen VW Bulli

Bißchen komisch sieht das Teil schon aus, aber auch daran kann man sich gewöhnen.
Wie kein anderes Auto auf der Welt steht der VW Bus für das Lebensgefühl der Freiheit. Die Deutschen nannten ihn Bulli, die Amerikaner Microbus. Bis heute hat dieser erste aller Vans eine weltumspannende Fan-Gemeinde. Jetzt interpretiert Volkswagen die kompakte Ur-Form dieser automobilen Legende neu – mit dem Konzeptfahrzeug für eine neue Generation des Bulli, angetrieben von einem Elektromotor, ausgestattet mit sechs Sitzplätzen und einer Info-/Entertainment-Steuerung via iPad.

Die Neuauflage ist 3,99 Meter lang, 1,75 Meter breit und 1,70 Meter hoch. Der T1 war etwas länger und höher, dafür schmaler. Mit einem Radstand von 2,62 Metern nutzt der Bulli die Gesamtlänge gut aus. Markant sind zudem die im Verhältnis zur Fahrzeugbreite großen Spurweiten des Bulli (vorn und hinten: 1,50 m). Die Studie hat das Potenzial, neben dem Caddy, Touran, Sharan und seinem großen Pendant, dem Multivan, eine neue, fünfte Van-Baureihe zu begründen. Der Bulli könnte zu einer Ikone wie der heute zu Höchstpreisen gehandelte T1-Samba-Bus werden. Er ist einer jener wenigen Autos, denen die Zeit ganz offensichtlich nichts anhaben kann.

85 kW und souveräne 270 Newtonmeter liefert der Elektromotor des Vans. Mit Energie versorgt wird der lautlose Motor von einer Lithium-Ionen-Batterie. Sie ermöglicht eine Reichenweite von bis zu 300 Kilometern. Wird der Stromspeicher an einer speziell für Elektrofahrzeuge ausgelegten „Stromzapfsäule“ aufgeladen, ist das in weniger als einer Stunde erledigt.

In 11,5 Sekunden beschleunigt der neue Bulli von null auf 100 km/h; bei 140 km/h erreicht der Volkswagen die Höchstgeschwindigkeit (elektronisch abgeregelt). Reichweite und Fahrleistungen machen den Kompaktvan nicht nur zur Empfehlung für die kurze Strecke. Er ist prädestiniert, auch das Gros der beruflichen Pendler und die meisten Freizeitaktivitäten zu begleiten. Alternativ können die effizienten Benzin- und Diesel-Direkteinspritzer von Volkswagen zum Einsatz kommen. (dpp/wr)

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