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Web-Abstimmung: Projekte zur Prävention von Schlaganfällen fördern

Vorhofflimmern ist bei Erwachsenen weltweit die am häufigsten vorkommende Herzrhythmusstörung. In Deutschland sind etwa eine Million Menschen betroffen. Diese Patienten haben ein deutlich erhöhtes Schlaganfallrisiko. Besonders tückisch: Viele Betroffene haben keinerlei offenkundige Beschwerden. Bei manchen Menschen gibt es allerdings Symptome – wie Herzstolpern oder -rasen, Schwindel und Kurzatmigkeit. Wer zudem von den häufigsten Risikofaktoren für Vorhofflimmern wie hohem Blutdruck, Übergewicht oder Diabetes betroffen ist, sollte in jedem Fall seinen Arzt darauf ansprechen.

Vorhofflimmern kann zum Schlaganfall führen

Die Risiken sind enorm, denn für Menschen mit Vorhofflimmern besteht ein fünfmal höheres Schlaganfallrisiko als für jemanden ohne diese Erkrankung. Jährlich erleiden bis zu drei Millionen Menschen weltweit einen Schlaganfall in Zusammenhang mit Vorhofflimmern. Solche Schlaganfälle sind meist mit stärkeren Behinderungen verbunden und enden häufiger tödlich.

„1 Mission 1 Million“: Jetzt ist die Öffentlichkeit gefragt

Nun hat es sich die globale Initiative „1 Mission 1 Million – Herzenssache Schlaganfall“ zur Aufgabe gemacht, dies zu ändern. In Deutschland übernahm die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie die Schirmherrschaft. Gefördert von Gesundheitsorganisationen sowie führenden Experten und finanziell unterstützt von Boehringer Ingelheim, stellt die Initiative insgesamt eine Million Euro für Projekte bereit, die sich für die Prävention von Schlaganfällen im Zusammenhang mit Vorhofflimmern einsetzen. Die Schauspielerin Jane Seymour – bekannt geworden als Bond-Girl und mit der Fernsehserie „Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft“ – kennt die Erkrankung, da ihre Mutter selbst Vorhofflimmern hatte und einen Schlaganfall erlitt. Sie ist eine prominente Unterstützerin der Initiative.

Mehr als 200 Projektideen wurden eingereicht und von einem Expertengremium geprüft. Ab jetzt kann im Internet unter www.herzenssache-schlaganfall.de abgestimmt werden, welche der Projekte gefördert werden sollten, um damit eine verbesserte Information und Prävention von Vorhofflimmern-bedingten Schlaganfällen zu unterstützen.

Foto: djd/Boehringer Ingelheim

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One thought on “Web-Abstimmung: Projekte zur Prävention von Schlaganfällen fördern

  1. Ich bin eigentlich gelernter Koch, habe aber aus privaten Gründen das kochen mit 23 Jahren aufgegeben. Danach war ich einige Jahre LKW-Fahrer, bis meine heutige Frau eine Firma eröffnete, die bis heute existiert. In dieser Firma war ich bis 1995 als Netzwerkadministrator und Personal-beauftragter tätig. 1995 wurde mir die Sache zu langweilig und ich sah mich nach etwas anderem um. Da ich gerne mit Menschen zusammen arbeite, kam es mir in den Sinn, mein bis dahin gesammeltes Wissen als EDV-Fachmann weiter zu geben. Ich wurde also Dozent. In diesem Zusammenhang lernte ich die Gesellschaft für Gehirntraining, kurz GfG, kennen und machte dort eine Ausbildung zum Gehirntrainer, als solcher bin ich trotz zweier Schlaganfälle und fünf Krebsoperationen jetzt immer noch aktiv tätig und biete hier auf meiner Seite jedem, der es gerne möchte, ein Seminar zum Gehirntraining an. Meine zwei Schlaganfälle habe ich übrigens ohne nennenswerte Folgen überstanden und das mit ziemlicher Sicherheit nur deshalb, weil ich ständig zwei- bis dreimal täglich meine Gehirntraining-Übungen mache. Trainingsübungen, die ich herausgebe, schreibe ich alle selbst, denn das ist für mich das beste Gehirntraining. Ich muss mir Gedanken darüber machen, zu welchem Thema ich eine Übung schreibe, welche Übung und wie.

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