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Schauspielerin Michaela May: „Impfungen gehören zur Gesundheitsvorsorge dazu“

Foto: djd/Edelman/Janine Guldener

Foto: djd/Edelman/Janine GuldenerSich im Erwachsenenalter noch impfen lassen? Während der Impfstatus bei Säuglingen und Kindern meist regelmäßig überprüft wird, geraten Impfungen bei vielen Erwachsenen in Vergessenheit. Insbesondere für Menschen ab 60 Jahre und für Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, der Lungenkrankheit COPD, Diabetes oder chronischen Herzerkrankungen kann genau das gefährlich werden. Ihr Immunsystem ist in der Regel schwächer als das eines jungen und gesunden Menschen. Sie sind daher besonders anfällig für schwere Infektionskrankheiten.

Foto: djd/Edelman/Janine Guldener

Impfschutz auch im Alter und für chronisch Kranke

Was viele nicht wissen: Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten müssen auch im Erwachsenenalter alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Andere Impfungen, zum Beispiel die Impfung gegen Pneumokokken und die Impfung gegen Grippe, werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut speziell für Erwachsene ab 60 Jahren bzw. für chronisch Kranke – darunter Asthmatiker, Diabetiker und Patienten mit COPD oder chronischen Herzerkrankungen – empfohlen.

Mit einem Impf-Truck machte Pfizer in den vergangenen Monaten auf die Bedeutung von Impfungen für Erwachsene aufmerksam. In zehn deutschen Städten machte der Truck Station. Vor Ort hatten die Besucher die Möglichkeit, ihren Impfpass von einem Allgemeinarzt auf seine Aktualität überprüfen zu lassen. Mit an Bord war auch Schauspielerin Michaela May, die die Initiative unterstützte. Gesundheitsbewusst gelebt hat die Schauspielerin, unter anderem bekannt aus der erfolgreichen Serie Polizeiruf 110, schon immer. Sie macht regelmäßig Yoga, geht viel an die frische Luft und ernährt sich gesund.

„Ich will auch im Alter fit bleiben, deshalb ist mir Vorsorge wichtig. Impfungen gehören einfach dazu, wenn man bis ins hohe Alter aktiv und selbstständig bleiben will“, erklärt die 64-Jährige ihr Engagement. Mit der Geburt ihres ersten Enkelkindes im vergangenen November hat das Thema Impfen für sie nochmals an Bedeutung gewonnen. Denn ähnlich wie ältere Erwachsene und chronisch Kranke sind auch Neugeborene besonders anfällig für Infektionskrankheiten, weil ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Impfungen trainieren dieses und können vor genau solchen Krankheiten vorbeugen.

Sich selbst und andere schützen

Allgemeinmediziner Dr. Jürgen Koubik beriet die Besucher des Trucks in Stuttgart und erklärte ihnen, warum Impfungen so wichtig sind: „Durch Impfungen schützt man sich in erster Linie natürlich selbst vor den ansteckenden Krankheiten. Doch es gibt auch Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Für manche Impfungen sind Babys beispielsweise noch zu jung, andere Menschen können aufgrund einer chronischen Erkrankung die eine oder andere Impfung nicht bekommen. Sie sind darauf angewiesen, dass die Menschen in ihrem Umfeld geimpft sind und ihnen Schutz vor der Ausbreitung und Ansteckung mit der Krankheit bieten. Man spricht dann von Herdenimmunität. Der eigene Impfschutz trägt also gleichzeitig zum Schutz der Gemeinschaft bei. Lassen sich ausreichend viele Menschen impfen, so kann für einige Krankheiten sogar verhindert werden, dass sie weiterhin auftreten.“

(djd).

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