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Fördermöglichkeiten wie die neue KfW-Klasse 40 Plus beim Bau unbedingt ausnutzen

Foto: pixabay.com / Antranias

Wohneigentum gehört zu den teuersten Anschaffungen im Leben. Dementsprechend wichtig ist es, an den richtigen Stellen zu sparen. Fördermittel sind dabei behilflich: Sie verlangen zwar nach höheren Baukosten, doch durch die Zuschüsse und günstigen Darlehen lohnen sie sich trotzdem.

Eigenheim dank kleiner Zinsen immer attraktiver

Heutzutage führen viele Wege zum eigenen Haus. Selbst die Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist möglich, was dem günstigen Zinsmarkt zu verdanken ist. Mithilfe zahlreicher Fördermittel sollen die Bürger sogar zum Hausbau angeregt werden. Dann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen: Die Energiebilanz ist ein zentrales Kriterium, das über die Bewilligung von Fördermitteln (und damit über die Höhe des Kreditbetrags) entscheidet.

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Denn gerade bei Finanzierungen im sechs- oder sogar siebenstelligen Bereich macht der Zinseszins eine Menge aus. Auf welchem Niveau sich die Kreditzinsen aktuell bewegen, zeigen Vergleichsportale wie Smava. An der unteren Grenze sind bereits Angebote ab 0,99 Prozent erhältlich, was vor einigen Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre.

KfW-Angebote für Energiehäuser weiterhin sehr beliebt

Diese Situation eröffnet angehenden Bauherren ganz neue Möglichkeiten. Neben der Finanzierungsanfrage auf Plattformen wie der genannten, sollte man außerdem das Gespräch mit der KfW suchen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau unterstützt übrigens nicht nur Neubauten, sondern auch Bestandsimmobilien. Die energetische Sanierung erlaubt außerdem Mietpreiserhöhungen über dem festgelegten Rahmen – auch diesen Faktor müssen Besitzer in der Gesamtrechnung beachten.

Wer einen Neubau plant, für den sind die KfW-Standardhäuser einen Blick wert. Erst im April dieses Jahres gab es eine Änderung bei den Energieklassen und damit auch bei den Förderkriterien. Das KfW-Haus 70 wird nicht länger gefördert, dafür wurde das Effizienzhaus 40 Plus eingeführt. Dieses ist eine Steigerung der existierenden 40er-Klasse, jedoch mit noch strengeren Vorgaben. Im Gegenzug sind die Fördermittel noch großzügiger. Der Grund liegt auf der Hand: Mit dem Energiehaus 40 Plus soll die Energiewende entscheidend vorangetrieben werden. Das Angebot der KfW besitzt damit eine politische und gesellschaftliche Dimension.

Dennoch führt auch bei den attraktivsten Fördermitteln kein Weg an einer sauberen Kalkulation vorbei. Das gilt vor allem für die Baunebenkosten: Wie die Erfahrung gezeigt hat, werden diese häufig falsch eingeschätzt – und zwar zu niedrig. Dieser Fehler führt zu Problemen, noch bevor das Haus überhaupt fertiggestellt ist. Selbst ein günstiger Kredit kann ungenaue Planungen ab einer bestimmten Größenordnung nicht mehr ausgleichen; Bauherren dürfen sich also von den Verlockungen des Markts nicht blenden lassen, sondern müssen einen klaren Blick auf die Zahlen bewahren.

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