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Empfehlungen zur Grippe-Schutzimpfung

Foto: pixabay.com / Wikiimages

Herbstzeit ist Grippezeit. Die Grippe, oder auch Influenza genannt, ist ein viraler Infekt und beginnt – anders als ein grippaler Infekt (Erkältung) – plötzlich. Hohes Fieber über 38,5 Grad Celsius ist meist der Vorbote der Infektion. Die Influenzaviren werden per Tröpfcheninfektion über die Atemwege übertragen, nisten sich in den Körperzellen ein und vermehren sich dort. Es folgen trockener Husten, Glieder- und Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und Halsschmerzen.

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Die Symptome gehen mit einem schweren Krankheitsgefühl einher. In Deutschland erkranken jährlich zwischen drei und fünf Millionen Menschen an einer Grippe. Für Risikogruppen kann dies zu ernsthaften Komplikationen wie einer Lungenentzündung führen. In Deutschland ist die Grippe sogar die Infektionskrankheit mit den meisten Todesfällen. Eine jährliche Impfung ist ein sinnvoller Schutz vor einer Infektion.

Impfung jeden Herbst auffrischen lassen
Die Grippeimpfung sollte aus zwei Gründen jedes Jahr wiederholt werden: Zum einen hält der Schutz für neun bis zwölf Monate. Zum anderen verändern sich die Erreger jedes Jahr und der Impfstoff wird immer an die gerade weit verbreiteten Virusvarianten angepasst. „Die beste Zeit für eine Impfung ist im Oktober oder November vor Beginn der Grippewelle“, sagt Dr. Wiete Schramm, Ärztin bei TÜV Rheinland. Nach der Impfung dauert es rund zehn bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz aufgebaut hat, der dann in aller Regel über die gesamte Grippesaison reicht. Die meisten Menschen vertragen den Impfstoff gut. „Vereinzelt können Symptome wie Fieber, Frösteln, Übelkeit, Unwohlsein, Müdigkeit, Schwitzen, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen auftreten“, erklärt Dr. Wiete Schramm. Alle Nebenwirkungen klingen meistens rasch und folgenlos wieder ab.

Presse TÜV Rheinland

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