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NDR Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“: mehr als 2,5 Millionen Euro gesammelt

Foto: pixabay.com / yohoprashant

(ots) – Die NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ hat nachhaltige Wirkung: Seit dem Aktionszeitraum im vergangenen Dezember sind noch einmal mehr als 350.000 Euro an Spendengeldern für Kinder und Familien in Not hinzugekommen. Das Endergebnis beträgt nach Schließung des Kontos nun 2.533.274 Euro und 50 Cent. Das Geld geht zu 100 Prozent an Hilfsprojekte der Diakonie im Norden. Sie war Partner der letztjährigen NDR Benefizaktion und hat jetzt auch über die Verteilung der Spenden entschieden. Demnach können in Niedersachsen Kinder und Familien in Not mit mehr als 1,1 Millionen Euro unterstützt werden. Nach Schleswig-Holstein gehen rund 535.600 Euro, nach Mecklenburg-Vorpommern rund 420.000 Euro und nach Hamburg rund 465.400 Euro.

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Dirk Ahrens, Landespastor und Leiter des Diakonischen Werks Hamburg: „Ich freue mich sehr über das tolle Spendenergebnis und danke allen Spenderinnen und Spendern und natürlich auch dem NDR! Wir können jetzt vielen Familien und Kindern noch besser helfen und sie unterstützen. Außerdem haben zahlreiche Menschen in Not aufgrund der Berichterstattung im NDR ihre Ängste überwunden und Kontakt zu uns aufgenommen. Auch deshalb ist die Aktion ‚Hand in Hand in Norddeutschland‘ ein großer Gewinn!“

NDR Intendant Lutz Marmor: „Die Spendensumme für unsere Benefizaktion ist noch einmal deutlich angestiegen: Das ist eine gute Nachricht! Damit kann noch mehr Kindern und Familien in Not geholfen werden. Ich danke nochmals allen Spenderinnen und Spendern herzlich für ihre Hilfsbereitschaft und der Diakonie im Norden für die erfolgreiche Zusammenarbeit für den guten Zweck.“

In Niedersachsen sollen durch die Spendengelder z. B. bis zu 20 Kinder aus benachteiligten Familien zunächst für ein Jahr ein Musikinstrument und kostenlosen Musikunterricht erhalten (Celle). Im Projekt „Trampolin“ in Lüneburg bekommen Kinder suchtkranker Eltern einen Ort zum Austauschen, um ihre seelische und psychische Belastung zu mindern. Welche Projekte noch in dem Bundesland durch „Hand in Hand für Norddeutschland“ gefördert werden, entscheidet die Diakonie Ende April.



In Schleswig-Holstein profitieren von den Spendengeldern 45 diakonische Projekte

Sie unterstützen in Kiel unter anderem Kinder von drogenabhängigen oder psychisch kranken Eltern. In Bad Segeberg werden durch die Spenden Ferienfahrten für Familien möglich, die sich das nicht leisten können. In Flensburg soll die Aktion Familien, in denen Mutter oder Vater psychisch erkrankt sind, bei Erziehungsfragen und der Lösung von Schwierigkeiten und Konflikten helfen.

In Mecklenburg-Vorpommern bekommen 36 Hilfsprojekte der Diakonie finanzielle Unterstützung. Das Spektrum reicht von der Realisierung eines Theaterprojektes für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen und Kinder mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung (Grevesmühlen) über den Aufbau einer Familien- und Begegnungsstätte im ländlichen Raum (Malchin) bis hin zu begleiteten erlebnispädagogischen Fahrten von Kindern in Not (Rostock und Eggesin).

36 geförderte Projekte sind es auch in Hamburg. Dazu gehören u. a. der Erlenbusch der Martha-Stiftung in Volksdorf: Dort wird ein „Garten der Sinne“ für schwerst mehrfach behinderte Kinder angelegt. Der Diakonie-Margaretenhort kann Spendengelder für eine Ostseefreizeit der jungen Müttergruppe Süderelbe nutzen, und die Großstadtmission der Diakonie schafft Instrumente für die musiktherapeutische Arbeit mit schwersttraumatisierten Kindern an, die in ihren Familien Missbrauch und anderen Gewalterfahrungen ausgesetzt waren.

Für „Hand in Hand für Norddeutschland“ hatten alle NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und NDR.de im Dezember 2017 zwei Wochen lang über Projekte für Menschen in schwierigen Situationen berichtet und zu Spenden aufgerufen.

Weitere Informationen im Internet unter NDR.de/handinhand

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